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Schnecken haben seit Urzeiten ihren Platz auf dem Speiseplan.
Gegessen werden die Weinberg- oder Gartenschnecken. Sie übertreffen
alle anderen bei weitem an Größe und werden oft
so groß wie ein Hühnerei. Man hält sie auch
für die wohlschmeckendsten, weil sie von Feldkümmel,
Dost und anderen gewürzhaften Kräutern leben, die
ihnen einen besseren Geschmack mitteilen. An vielen Orten
pflegt man die Schnecken auch zu mästen. Man sammelt
sie im Sommer und legt in Teichen ordentliche Schneckenberge
an oder hängt sie in Behälter, die mit einem Drahtgitter
bedeckt sind, worin man sie ordentlich mästet, um sie
im Winter in der Küche verwenden zu können. Man
versendet sie nur in verkapseltem Zustand, das heißt,
wenn sie, um ihren Winterschlaf zu halten, ihr Häuschen
mit einer Kalkschicht verschlossen haben.
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Verarbeitung:
Gekochte Schnecken: Nachdem man die Schnecken durch mehrere
kalte Wasser gewaschen hat, werden sie in siedendem Wasser
und reichlich Salz aufs Feuer gesetzt und so lange gekocht,
bis der Deckel sich vom Häuschen löst. Nun hebt
man die Schnecke mit einer Nadel leicht heraus und beseitigt
das schwarze Ende, also den Darm, sowie das Harte am Kopfe.
Jetzt wird die so gereinigte Schnecke durch mehrere warme
Wasser gewaschen, dann in einem Tuch mit reichlich Salz abgerieben,
worauf man sie nochmals durch mehrere Wasser seiht, bis aller
Schleim weg ist. Hierauf werden die Schnecken mit Butter und
feingehackten Zwiebeln gut durchgedämpft, endlich mit
einem Glas Weißwein abgelöscht und vollends weichgekocht.
Alsdann macht man eine kleine Mehlschwitze, rührt den
Fond der weichgekochten Schnecken hinzu, kocht auf, schmeckt
mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat ab, gibt die Schnecken
in die Sauce und serviert sie heiß.
Geröstete Schnecken: Die gekochten Schnecken zieht man
mit einer Spicknadel aus dem Gehäuse, so lange sie noch
heiß sind. schneidet Kopf, Schweif und die Steine weg,
wiegt sie fein auf und läßt sie in Butter mit fein
gewiegter Zwiebel, grüner Petersilie und Bröseln
rösten, zum Schluß gibt man noch etwas fein gewiegte
Sardellen dazu.
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DAS SCHNECKEN - REZEPT
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Schnecken mit Kräuterbutter
1000 g Butter,
25 g Salz,
5 g Pfeffer,
50 g Knoblauchfein geschnitten,
35 g Schalotte fein geschnitten,
90 g Petersilie,fein geschnitten
Die Zutaten werden miteinander geknetet. Anschließend
wird ein wenig Kräuterbutter ins Innere einer Schneckenhaus
gegeben, (pro Schneckenhaus ca. 1 TL) ein wenig gekochtes
Schneckenfleisch aufgelegt und dann ganz aufgefüllt.
Die gefüllten Schneckenhäuser auf
eine Schneckenpfanne/Teller geben. Im Backofen 200 Grad backen
bis die Kräuterbutter Blasen wirft und dann heiß
auf Schneckentellern serviert.
Guten Appetit !
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| >> Schnecken |
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Wussten Sie schon,
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| Schnecken sind Zwitter, d.h. jede Schnecke kann
Eier legen und zwar z.T. bis zu 800 Eier im Jahr! Sie sehen
aus wie weiße Perlen und werden unter Steinen, Grassoden
und an anderen, geschützten und feuchten Stellen versteckt.
Im Sommer schlüpfen die Tiere nach kurzer Zeit, im Herbst
gelegte Eier überwintern und im Frühling schlüpft
die nächste Generation. |
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