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Datum | 20.05.2012    
 
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>> Tintenfische - die blaublütigen
 


Der Krake (Octopus vulgaris) ist einer der höchstentwickelten Kopffüßer. Der Begriff Krake kommt aus dem norwegischen und bezeichnet ein Seeungeheuer, das von verschiedenen Reisenden bereits aus dem Mittelalter beschrieben wird. Vieles spricht dafür, das selbst Homer bereits einen Kraken beschrieb, in Gestalt seiner Skylla aus der Odyssee. Ein vielarmiges räuberisch lebendes Meerestier, das in einer Felshöhle auf vorbeikommende Meeresbewohner lauert.
Die acht Fangarme unterscheiden die Gruppe der Kraken von den übrigen, zehnarmigen Tintenfischen. Ebenso, wie der Kalmar, gehört die Sepia, zu den zehnarmigen Kopffüßern. Auch die Sepia hat acht Arme rings um die Mundöffnung und zwei lange Fangarme (Tentakel). Mit diesen fängt sie besonders gerne Krebstiere, aber auch andere Meeresbewohner.



Verarbeitung:
Nach dem Fang wird die Krake gründlich geputzt. Anschließend wird der Fisch weichgeklopft, indem er ca. 40 mal auf den Stein geschlagen wird. Diesen Vorgang nennt man walken. Durch kreisende, massierende Bewegungen
dringt weisser Schaum aus dem Körper. Immer wieder wird er neu gewaschen und anschließend zum Trocknen aufgehängt.
In griechischen Fischerdörfern sind trocknende Kalmare ein vertrauter Anblick.

 

DAS TINTENFISCH - REZEPT


Kalamarákia

1 kg Kalmare
200 ml natives Olivenöl
2 Zwiebeln fein gehackt
2 Paprika fein gewürfelt
500 gr Reis
Petersilie
Salz und Pfeffer


Die Kalmare ausnehmen, indem man die Haut des Mantels unter fließendem Wasser abzieht, den Kopf mit den Fangarmen aus dem Mantel herauszieht, ohne den Tintenbeutel zu verletzen, und den transparenten Schulp entfernt.
Den Mantel gründlich waschen und in große Stücke schneiden: In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln andünsten. Die Kalmarstücke und die Paprikastücke hinzugeben und fünf Minuten dünsten. Mit 1 Liter Wasse ablöschen und würzen, Reis und Petersilie hinzu und ca 20 min. garen lassen.

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Wussten Sie schon,
dass Tintenfische blaues Blut haben?
Die rote Farbe des Blutes beim Menschen stammt vom Eisen, das den Sauerstoff trans-portiert. Wenn sich Eisen mit Sauerstoff verbindet, also oxidiert, wird es rot, daher auch die rote Farbe des Rostes. Beim Tintenfisch wird der Sauerstofftransport nicht von Eisen übernommen, sondern von Kupfer – und Kupfer nimmt, wenn es rostet, eine grünlich-bläuliche Farbe an.
Aus demselben Grund ist übrigens auch das Blut der Krebse blau.
     
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