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Es existieren weit über 150 verschiedene Sorten, die für eine
abwechslungsreiche, geschmackliche Vielfalt sorgen. In Griechenland
kommen mittlerweile etwa 60 Sorten davon vor. Es gibt sie sowohl
in kleiner, großer, länglicher und runder, als auch in fleischiger
und saftiger Form. Kalamata, Kreta und Lesbos sind die drei
größten Anbaugebiete für Olivenbäume.
Die Beschaffenheit
Unbehandelte Oliven enthalten einen Bitterstoff, das ungenießbare
Glykosid. Sie werden daher zunächst in eine alkalische Lösung
oder eine Ätzlauge eingelegt, anschließend in Salzlake konserviert
und später nach Belieben mit Kräutern und Gewürzen verfeinert.
In vielen arabischen Ländern und in Griechenland kommt es
oft vor, dass man erst die vollreifen schwarzen Früchte erntet
und sie in Salzlake fermentiert.
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Oliven werden in drei Grundarten eigeteilt:
Helle Oliven:
Bei dieser Art handelt es sich um rosafarbene, hellbraune
bis braune Früchte, die vor der vollständigen Reife geerntet
werden.
Grüne Oliven:
Hierbei handelt es sich um Früchte, die gleich nach Erreichen
ihrer normale Größe, jedoch bevor ihre Farbe vom Grünen ins
Rote wechselt, geerntet werden. Dies geschieht jedoch noch
während ihres Wachstumszyklus.
Schwarze Oliven:
Diese Früchte werden geerntet, sobald ihre völlige Reife eintritt
(oder kurz zuvor). Je nach Erntezeit und Produktionsort kann
die Färbung unterschiedlich ausfallen. Sie umfasst die Farben
Dunkelbraun bis Schwarz mit dunkel- violetten und rötlich-
schwarzen Nuancen.
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Wußten Sie schon,
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| Zu warmen Speisen werden Oliven fast nur in
den Küchen der Mittelmeerländer verwen-det. Mit Zwiebeln,
Knoblauch, Kapern und grünen (manchmal auch schwarzen)
Oliven gewürzte Tomatensaucen sind für Italien charakteristisch;
ihren letzten Schliff erhalten sie durch frische Kräuter
(Basilikum, Oregano und Weinraute). In solchen Saucen kann man
Fleisch garen oder sie einfach zusammen mit Nudeln (pasta) servieren. |
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