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Datum | 07.09.2010    
 
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>> Degustation - Ein Fest der Sinne
 

Unter Degustation versteht man die sensorische Analyse der Weinqualitäten. Es ist wichtig, dass eine Degustation unter den bestmöglichsten Bedingungen stattfindet:

Drei Sinne werden bei der Degustation besonders gefordert: das Sehen, der Geruchs und der Geschmackssinn.
Der beste Zeitpunkt ist, wenn wir anfangen, mit Vergnügen an ein baldiges Essen und Trinken zu denken, d.h. am Ende des Vormittags oder gegen Abend.

Kein Rauch
Kein Parfüm

Es muss vermieden werden, dass die Geschmackssinne durch andere Gerüche beeinträchtigt werden. Das Analysieren von Aromen und Geschmacks- richtungen verlangt eine starke Konzentration. Der Wein ist ein edles Produkt, so dass man sich davor scheut, ihn auszuspucken. Dennoch, um seine Analysefähigkeit zu bewahren, wenn man 10 bis 12 Weine degustiert, ist es im Sinne der Konzentration unerlässlich, Wein auszuspucken.
Der Raum sollte gut belüftet und hell sein, die Raumtemperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius liegen

Das Zubehör
Der Tisch sollte mit weissen Tischsets belegt sein, damit die Farbe des Weins nicht verfälscht wird. Die offiziellen Degustationsgläser der INAO eignen sich am besten für eine seriöse Degustation. Zum Spucken und Leeren des restlichen Weines sollten Gefässe bereitgestellt werden. Ebenfalls sollte Weissbrot und Wasser ohne Kohlensäure vorhanden sein, damit man zwischen den Weinen den Gaumen neutralisieren kann.


Der Ablauf der Degustation
Wie viele Weine ? Mit etwas Übung schafft man zwölf Weine pro Abend. Eine grössere Anzahl verlangt Routine. Generell gilt folgende Regel: Junge Weine vor älteren, leichte vor kräftigen, gerbstoffarme vor gerbstoffreichen.
Bei Weissweinen solche mit weniger Säure vor denen mit mehr Säure.
Alle Weine sollten mit dergleichen Temperatur degustiert werden. Diese ist etwas höher als die normale Serviertemperatur, ca. 10 Grad für Weissweine und 14 Grad für Rotweine. Bei einer Weindegustation beginnt man immer mit dem links aussenstehenden Glas, das die Nr. l bekommt, das nächste die Nr. 2, usw. Wichtig ist, dass die Positionen der Gläser während der ganzen Degustation nicht mehr verändert werden.

Wussten Sie schon ?...

Korrekte Temperaturen:
Rotwein
Junge, leichte Rotweine: 12 bis 15 Grad C.

Reife, gehaltvolle Rotweine:
17 bis 20 Grad C.

Zu hohe Temperatur (über 20 Grad C) lässt den Gerbstoff- und Alkoholgehalt dominant hervortreten. Säuren sind hingegen kaum schmeckbar. Der Wein wirkt "müde", da er an Frische verliert.
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