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Fischgerichte - fangfrisch aus dem Meer |
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Der Fischfang spielt schon seit Jahrtausenden eine wichtige
Rolle für die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung
im Mittelmeerraum. In griechischer und römischer Zeit
ernährte sich die ärmere Bevölkerung von eingepökelten
Fischen (hauptsächlich Thunfisch, Makrelen, Sardellen
und Sardinen). Frischfische konnten sich hingegen nur wirtschaftlich
besser gestellte Personen leisten. Großer Beliebtheit
erfreuten sich beispielsweise Meerbarben, Brassen, Zitterrochen
und Muränen, die zu relativ hohen Preisen auf dem Fischmarkt
verkauft wurden. Auch heute wird natürlich noch traditionell
mit kleinen Booten gefischt und die Leckerbissen in tausend
Variationen zubereitet.
Tauchen Sie ein in die Welt der griechischen Fischgerichte
...
Wir wünschen Ihnen im weiteren viel Spaß und Kali orexi...
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GRIECHISCHE KÜCHE &
IHRE SPEZIALITÄTEN |
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FISCHEREI IN DER ANTIKE
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Fischer gehörten in antiker Zeit zu den Ärmsten
der Bevölkerung.
Ihre äußere Erscheinung war geprägt von Ponos
(Mühsal) und Penia (Armut). In hellenistischen
Schriftquellen werden sie als alte Männer geschildert,
die harte Arbeit verrichten müssen.
Platon (427-347 v.Chr.), Aelian und Oppian (römische
Schriftsteller des 2. Jhs. n.Chr.) schildern ausführlich
die Fangtechniken der Fischer. Demnach gab es vier verschiedene
Methoden: mit dem Netz (diktyeia), mit dem Stab (kontosis),
mit der Fischreuse (kyrteia) und mit dem Angelhaken
(angistreia).
Über Heilmittel, die aus eingelegten, gekochten oder
rohen Fischen bestanden, berichtet ausführlich Plinius
d.Ä. (24-79 n.Chr.). Demnach war der Oktopus als Mittel,
das angeblich den Geschlechtstrieb steigerte, hoch geschätzt.
Auch andere Fische dienten als Aphrodisiakum. Die Leber des
Zitterrochen galt hingegen als lusthemmend für Männer
und als geburtshelfend für Frauen. Von in Wein eingelegten
Barben erhoffte man sich empfängnisverhütende Wirkung.
Fischgalle wurde in der Augenheilkunde eingesetzt, während
die elektrischen Schläge eines lebenden Zitterrochens
als Mittel gegen Kopfschmerzen galten.
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Wussten Sie schon,
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| In vielen alten Religionen waren Fische Symbole
des Todes und der Fruchtbarkeit. Als Glückszeichen sind
Fische in Indien schon im 5. Jahrhundert vor Christus nachweisbar.
Aufgrund der Symbolik des Menschen-fisches im Neuen Testament
ist der Fisch ein altchristliches Symbol, vor allem für
Christus selbst, dessen griechische Bezeichnung mit " Iesous
CHristos Theou Hy ios Soteer " (Jesus Christus, Gottes
Sohn, Erlöser) das aus den Anfangsbuchstaben gebildete
Wort Ichthys (griechisch "Fisch") ergibt. |
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