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Datum | 05.09.2010    
 
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>> Fischgerichte - fangfrisch aus dem Meer
 


Der Fischfang spielt schon seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle für die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung im Mittelmeerraum. In griechischer und römischer Zeit ernährte sich die ärmere Bevölkerung von eingepökelten Fischen (hauptsächlich Thunfisch, Makrelen, Sardellen und Sardinen). Frischfische konnten sich hingegen nur wirtschaftlich besser gestellte Personen leisten. Großer Beliebtheit erfreuten sich beispielsweise Meerbarben, Brassen, Zitterrochen und Muränen, die zu relativ hohen Preisen auf dem Fischmarkt verkauft wurden. Auch heute wird natürlich noch traditionell mit kleinen Booten gefischt und die Leckerbissen in tausend Variationen zubereitet.
Tauchen Sie ein in die Welt der griechischen Fischgerichte ...

Wir wünschen Ihnen im weiteren viel Spaß und Kali orexi...

 


GRIECHISCHE KÜCHE & IHRE SPEZIALITÄTEN

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Rezepte unserer Besucher. Tragen Sie sich ein!

FISCHEREI IN DER ANTIKE


Fischer gehörten in antiker Zeit zu den Ärmsten der Bevölkerung.
Ihre äußere Erscheinung war geprägt von Ponos (Mühsal) und Penia (Armut). In hellenistischen Schriftquellen werden sie als alte Männer geschildert, die harte Arbeit verrichten müssen.

Platon (427-347 v.Chr.), Aelian und Oppian (römische Schriftsteller des 2. Jhs. n.Chr.) schildern ausführlich die Fangtechniken der Fischer. Demnach gab es vier verschiedene Methoden: mit dem Netz (diktyeia), mit dem Stab (kontosis), mit der Fischreuse (kyrteia) und mit dem Angelhaken (angistreia).
Über Heilmittel, die aus eingelegten, gekochten oder rohen Fischen bestanden, berichtet ausführlich Plinius d.Ä. (24-79 n.Chr.). Demnach war der Oktopus als Mittel, das angeblich den Geschlechtstrieb steigerte, hoch geschätzt. Auch andere Fische dienten als Aphrodisiakum. Die Leber des Zitterrochen galt hingegen als lusthemmend für Männer und als geburtshelfend für Frauen. Von in Wein eingelegten Barben erhoffte man sich empfängnisverhütende Wirkung. Fischgalle wurde in der Augenheilkunde eingesetzt, während die elektrischen Schläge eines lebenden Zitterrochens als Mittel gegen Kopfschmerzen galten.



 

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Wussten Sie schon,
In vielen alten Religionen waren Fische Symbole des Todes und der Fruchtbarkeit. Als Glückszeichen sind Fische in Indien schon im 5. Jahrhundert vor Christus nachweisbar. Aufgrund der Symbolik des Menschen-fisches im Neuen Testament ist der Fisch ein altchristliches Symbol, vor allem für Christus selbst, dessen griechische Bezeichnung mit " Iesous CHristos Theou Hy ios Soteer " (Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser) das aus den Anfangsbuchstaben gebildete Wort Ichthys (griechisch "Fisch") ergibt.


     
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