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Der Krake (Octopus vulgaris) ist einer der höchstentwickelten
Kopffüßer. Der Begriff Krake kommt aus dem norwegischen
und bezeichnet ein Seeungeheuer, das von verschiedenen Reisenden
bereits aus dem Mittelalter beschrieben wird. Vieles spricht
dafür, das selbst Homer bereits einen Kraken beschrieb,
in Gestalt seiner Skylla aus der Odyssee. Ein vielarmiges
räuberisch lebendes Meerestier, das in einer Felshöhle
auf vorbeikommende Meeresbewohner lauert.
Die acht Fangarme unterscheiden die Gruppe der Kraken von
den übrigen, zehnarmigen Tintenfischen. Ebenso, wie der
Kalmar, gehört die Sepia, zu den zehnarmigen Kopffüßern.
Auch die Sepia hat acht Arme rings um die Mundöffnung
und zwei lange Fangarme (Tentakel). Mit diesen fängt
sie besonders gerne Krebstiere, aber auch andere Meeresbewohner.
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Verarbeitung:
Nach dem Fang wird die Krake gründlich geputzt. Anschließend
wird der Fisch weichgeklopft, indem er ca. 40 mal auf den
Stein geschlagen wird. Diesen Vorgang nennt man walken. Durch
kreisende, massierende Bewegungen
dringt weisser Schaum aus dem Körper. Immer wieder wird
er neu gewaschen und anschließend zum Trocknen aufgehängt.
In griechischen Fischerdörfern sind trocknende Kalmare
ein vertrauter Anblick.
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DAS TINTENFISCH - REZEPT
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Kalamarákia
1 kg Kalmare
200 ml natives Olivenöl
2 Zwiebeln fein gehackt
2 Paprika fein gewürfelt
500 gr Reis
Petersilie
Salz und Pfeffer
Die Kalmare ausnehmen, indem man die Haut des Mantels unter
fließendem Wasser abzieht, den Kopf mit den Fangarmen
aus dem Mantel herauszieht, ohne den Tintenbeutel zu verletzen,
und den transparenten Schulp entfernt.
Den Mantel gründlich waschen und in große Stücke
schneiden: In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die
Zwiebeln andünsten. Die Kalmarstücke und die Paprikastücke
hinzugeben und fünf Minuten dünsten. Mit 1 Liter
Wasse ablöschen und würzen, Reis und Petersilie
hinzu und ca 20 min. garen lassen.
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Rezepte
Guten Appetit !
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| >> Tintenfisch |
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Wussten Sie schon,
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dass Tintenfische blaues Blut haben?
Die rote Farbe des Blutes beim Menschen stammt vom Eisen, das
den Sauerstoff trans-portiert. Wenn sich Eisen mit Sauerstoff
verbindet, also oxidiert, wird es rot, daher auch die rote Farbe
des Rostes. Beim Tintenfisch wird der Sauerstofftransport nicht
von Eisen übernommen, sondern von Kupfer und Kupfer
nimmt, wenn es rostet, eine grünlich-bläuliche Farbe
an.
Aus demselben Grund ist übrigens auch das Blut der Krebse
blau. |
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