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Der Olivenbaum und seine Frucht, die Olive, spielen schon
seit der Antike eine wichtige Rolle in Griechenland. Der Ölbaum
nahm schon bei den alten Völkern der Antike eine wichtige
Position ein. Für die Römer, Ägypter, Phönizier und Griechen
war er nicht nur eine allgegenwärtige, leicht verfügbare und
wertvolle Nahrungsergänzung, sondern auch eine Quelle zur
Herstellung von Pflegemitteln, Brennstoffen und Arzneien.
Seine Besitzer genossen ein hohes Ansehen. In kriegerischen
Ausseinandersetzungen waren die Gegner daher bestrebt die
Bäume ihrer Kontrahenten zu zerstören um diese nicht nur in
materieller, sondern auch in psychologischer Hinsicht zu schädigen.
Der Olivenbaum war daher von großer kulturhistorischer Bedeutung,
was seine zahlreichen Nennungen in der Bibel und in den Epen
Homers belegen ...
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GRIECHISCHE OLIVEN & ANDERE
SPEZIALITÄTEN
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OLIVENTRADITIONEN
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Es wäre schwer, eine Pflanze von größerer kulturhistorischer
Bedeutung für den Mittelmeerraum als die Olive zu nennen:
Ägypter, Phönizier, Griechen und Römer kannten
und schätzten ihr Öl. Der Ölbaum tritt in den
Homerischen Epen auf und wurde in ältester Zeit zur Bekränzung
der Sieger von Olympia verwendet; später trat der Lorbeer
an seine Stelle. Im griechischen Altertum wurde der Sieger der
Olympischen Spiele mit einem Kranz aus Olivenbaumzweigen geehrt.
Diese waren bei den Griechen ein Symbol des Friedens, der Weisheit
und des Sieges und galten als ideal zum Erhalt einer guten körperlichen
Verfassung. Heute werden Oliven im ganzen Mittelmeerraum angebaut.
Sie stellen in allen Mittelmeerländern einen wesentlichen Bestandteil
der Ernährung dar. Während Olivenöl als allgemeines Bratmedium
gilt, werden Oliven, die man in Salzlake konserviert, sehr gerne
gegessen oder als Würzmittel verwendet. In der klassischen Zeit
wurde die Olive vor allem mit der Göttin Pallas Athene,
einer Tochter des Zeus, assoziiert. Zahllos sind die Nennungen
des Ölbaumes und des Olivenöles in der Bibel, und
zwar sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Auch bei den
alten Römern stand die Olive in hohem Ansehen.
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Wußten Sie schon,
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| Gewitter im Mai: Öl und Oliven vorbei,
sagt ein altes zyprisches Sprichwort, das die Beobachtungen
erfahrener Ölbaumpflanzer widerspiegelt, denn Starkregen
wäscht die Pollen der zarten, weiß-gelben Blüten
davon: ein kümmerlicher Ernteertrag wäre die unaus-weichliche
Folge. In der Regel aber ist der Mai im Norden Zyperns ein ruhiger,
milder und sonnenreicher Monat, wie ihn der Ölbaum für
eine ersprießliche Entwicklung von Blüte und Frucht
auch braucht. So sind imposante, vom Alter gebeugte Ölbaumgreise
keine Seltenheit. |
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